Feb 152007
 

Seitdem ich einen Festplattenrekorder habe, werden einige Sendungen erst ein ganzes Weilchen nach Ausstrahlung angeschaut. Eine davon, und jene wird zufälliger Weise heute Nacht (morgen)  wiederholt, ist:

Fr, 16. Feb um 01:45 auf Arte:
RFID – Die smarte Revolution: Wie ein Chip die Welt verändert (Dokumentation von Henning Burk)

Der Link führt zur Arte-Seite zur Sendung. Mir hat die Dokumentation gut gefallen und die Darstellung der RFID-Bibliothek München (Pasing + RFID bei Google bringt mehr; alternativ auch bei netbib einiges dazu). Das das soweit gediehen ist, ist mir bisher irgendwie entgangen.

Wer auf Bilder und Ton verzichten kann, der kann auch hier kurz den Abschnitt zur Bibliothek nachlesen:

„[…] Je weiter die Reichweite für die gefunkten Daten sein soll, desto größer muss auch die Antenne werden. Eine geringe Reichweite von 2m genügt allerdings schon, um Betriebe wie die Münchener Stadtbibliotheken vollständig zu automatisieren. Seit 2006 kann man hier Bücher jederzeit zurückgeben, auch wenn die Bibliothek schon geschlossen ist. Das System erkennt sie an ihren Tags und die steuern die Bücher automatisch ins jeweilige Körbchen. 5 Mio. Euro kostet die Investition in das größte europäische RFID-Projekt der Bibliotheksbranche. Sie wurde notwendig um weitere Bibliotheksschließungen zu vermeiden. Jetzt kann reichlich Personal eingespart werden. Der Kunde verbucht das Ausleihen und Zurückgeben selbst. Er legt seine Bücher auf ein Lesegerät, einzeln oder im Pult, und sofort sind alle von der Datenbank erfaßt. Hinzu kommt eine verbesserte Sicherung der Bestände – ein Nebeneffekt der RFID-Technologie. Diebe haben in den neuen Bibliotheken keine Chance, die Kontrolle am Ausgang funktioniert hunderprozentig. […] „

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