Gerade flatterte über den Telepolis-Newsfeed die Meldung Urheberrecht und Europäische Integration rein, die im wesentlichen den Artikel Jahrhundertprojekt: EU plant digitale Riesenbibliothek - “Europeana” soll noch diesen Herbst starten zusammenfasst.

Etwas eigenartig in dem Artikel:

[...] heißt es von der EU-Kommission. [...] In den Bibliotheken Europas würden mehr als 2,5 Mio. Bücher lagern [...]
Allerdings dürften sich allein schon die Gesamtkosten für die Digitalisierung von fünf Mio. Büchern in den Bibliotheken Europas laut Schätzungen der EU [...]

Na was denn nun - 2,5 oder 5 Millionen Bücher? Vielleicht durcheinander gekommen mit Büchern und Objekten, denn laut dem About auf Europeana.eu sollen bis 2010 6 Millionen Objekte, d.h. Bücher, Videos, Bilder und Audiomaterial, abrufbar sein.

Nun, jedenfalls eine Menge Bücher für die durch die EU geförderte 120 Millionen Euro zur Digitalisierung bereitstehen, geschätzt schließlich aber 225 Mio. benötigt würden, wenn man andere Objekte noch außen vor lässt und insbesondere bei diesen könnte sich das Urheberrecht als entscheidendes Hemmnis kultureller europäischer Integration erweisen.

Wie dem Artikel zu entnehmen, ist Europeana unter www.europeana.eu zu erreichen. Interessant fand ich dort die Demo-Version, die ich mir allerdings noch mal in Ruhe angucken muss (Tipp: immer da klicken wo die rote Hand hinzeigt). Jedenfalls ist es keine grau-in-grau Seite von trauriger Gestalt.

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