Sep 112006
 

Es ist manchmal erstaunlich wieviel verknüpfbare Informationen Schlag auf Schlag folgen. Angefangen hat es mit einem Hinweis:“Demokratischer Zugriff oder digitale Aushöhlung des Copyrights?(netbib.de)“:log.netbib.de/archives/2006/09/11/demokratischer-zugriff-oder-digitale-aushohlung-des-copyrights bei netbib.de zu einem NZZ-Artikel:“Demokratischer Zugriff oder digitale Aushöhlung des Copyrights?(NZZ-Artikel)“:www.nzz.ch/2006/09/11/fe/articleEG4DQ.html. Weiter ging es dann eben über einen zufällig passenden Artikel bzw. Interview:“Kapern, plündern, versenken(Interview von Stefan Mauer mit Christof Leng)“:zuender.zeit.de/2006/37/interview-piraten-partei-deutschland beim Zeit-Zuender zur neu gegründeten Piratenpartei Deutschland. Über die Auch schön-Linkhinweise am Ende des Interviews lande ich dann bei einem Zuender-Artikel:“Ein ungleicher Kampf(von Falk Lüke)“:zuender.zeit.de/2005/44/linux über Markus Beckedahl, Betreiber des Blogs auf Netzpolitik:“Netzpolitik.de(Blog von Markus Beckedahl)“:www.netzpolitik.org , welcher wieder viele Interessante Beiträge umfasst…

So kann es endlos weitergehen und genau das ist auch der Grund, weswegen ich lange darüber nachgedacht habe, die Domain informationsschock.de:“Informationsschock(Amazon [Titel eines Buches von 1982 mit teils recht treffenden Analysen für die Informationtechnisch- und politische Lage im Jahr 2000])“:www.amazon.de/-Informationsschock-/dp/3453029798 zu registrieren – sehr erschlagend und doch wirklich interessant alles 😉

Nachtrag: Verweisungsform passt hier aber auch recht gut 😀

Sep 112006
 

„… mehrere Exemplare sind in der Fachbereichsbibliothek vorhanden“.

Aha, zum Teil stimmt das schon, aber was nutzen mir eigentlich drei Exemplare, wenn in einem Seminar bis zu 25 Leute sitzen? Nehmen wir einmal an, dass vielleicht um die 50% – evtl. schon hochgegriffen – diesen Empfehlungen (teilweise auch obligatorisch) nachkommen wollten, dann hieße das doch folgendes:

50% von 25 sind 12 Studenten, welche sich auf 3 Exemplare verteilen, d.h. jeweils 4 auf ein Exemplar. Um bei einer Minimumausleihzeit von 4 Wochen (bei direkter Vormerkung durch den nächsten Studenten), welche in der Regel auch ausgenutzt wird, müsste man also quasi 4 Monate vor Beginn des Semesters mit dem Ausleihen beginnen. Das ist ein Zeitraum, in dem normalerweise nicht einmal das Angebot des nächsten Semesters feststeht.

Das ganze ist natürlich fiktiv, denn Teilnehmerzahlen und die Zahl der „Ausleihwilligen“ können natürlich stark variieren – sowie auch die Zahl der verfügbaren Exemplare. Auch richtig ist, dass im Normalfall ein (1) Präsenzexemplar vorhanden ist, jedoch halte ich dieses zur Vorbereitung für nur eingeschränkt praktisch, denn schließlich liest man dies doch eher sequentiell und nutzt es für Diskussionen und zum Nachschlagen – im Gegensatz vielleicht zu Referaten und ähnlichem, welche man am Bibliotheks-PC oder eigenem Laptop vorbereitet und wo man i.d.R. sich auf Abschnitte eines Buches begrenzt.

Prinzipiell wäre es doch aber wünschenswert, dass 100% eines Kurses sich einermaßen zeitnah vorbereiten könnten. Nach 4 Monaten noch Details und Zusammenhänge von (Fach)-Büchern zusammenzubekommen halte ich jedenfalls schon für eine außerordentliche informationsmanagementtechnische Leistung – natürlich kann man immerhin sagen, dass man etwas gelesen hat… Genauso beindruckend fände ich, wenn jemand alle Vorbereitungen über die Präsenzexemplare managen würde, wobei hier unter Umständen auch meine Abneigung gegen diese bequeme und gemütliche Innenausstattung unserer Bibliothek mit rein spielt 😉

Zugegebenermaßen ist diese Betrachtung recht unsachlich (unvollständig), sogar sehr subjektiv, da ich eigentlich nichts zur Bestandspolitik, dem Etat und dem tatsächlichen Bedarf in unserer FB-Bibliothek sagen kann. Natürlich kann und wird man auch auf alternative Titel ausweichen können, aber die sind meist in noch geringeren Exemplarzahlen vorhanden. Besonders „praktisch“ ist es für mich jedoch trotzdem nicht, dass ich ggf. auf jeden Titel jetzt quasi 2 Monate warten müßte. Oh, ich könnt ja auch natürlich auch noch mal schnell zu Amazon und mir z.B. den Titel zu holen 😀

Sep 112006
 

Na sowas, da gucke ich gerade mal aus Neugier wie schnell Searchbots auftauchen bei meinem Feedburner-Account und der erste ist eine Data-Miner. Interessante Geschäftsidee haben die da bei www.relevantnoise.com auf jeden Fall schon mal, wenn es andererseits auch nicht unbedingt so angenehm ist. Schade nur, dass man keine Namen von deren Kunden da kriegt, aber vielleicht ist ja jemand wie Graveneuth:“Graveneuth(Das ist dieser, zumindest häufig so bezeichnete, Abmahnanwalt)“: schon dabei und bastelt an Verleumdungsklagen für seine Klienten? 😀

Sep 082006
 

Ich habe gerade einen interessanten Beitrag bei medinfo.netbib.de über E-Science entdeckt. Der Begriff selber war mir bisher ebenso wenig geläufig wie Grid als alleinstehender Begriff.

Grid-Computing:“Grid-Computing(de.wikipedia)“:de.wikipedia.org/wiki/Grid-Computing hingegen wäre eigentlich nichts besonders Neues. Ich hab gerade mal nachgesehen wie alt meine Konten:“Meine UD-Konten“:www.grid.org/stats/members/compare.htm?un1=Elminster&un2=Elminster2&un3=&un4=&un5=&un6=&un7=&un8=&un9=&un10= beim United Devices Cancer Research Project:“United Devices Cancer Research Project“:a href=“http://www.grid.org/projects/cancer sind – immerhin mehr als fünf Jahre (und 467 Tage mitgerechnet). Auf jeden Fall ist dies ein bei weitem sinnvolleres Projekt als z.B. Seti. Es gibt kein Team einer deutschen Bibliothek da – na sowas…

Zufälliger Weise habe ich vor kurzem auch die BBC-Dokumentation Aufgetaut – Auf den Spuren der globalen Erwärmung:“Aufgetaut – Auf den Spuren der globalen Erwärmung(Inhalt)“:www.egol.de/BBC/programm/dokuwissen/sendungen/sendung_368.php gesehen, bei dem das Grid-Computing zum Einsatz kommt, hierbei wurde jedoch von Myles Allan (Oxford University) eine eigene Grid-Software entwickelt. Das Projekt, an welchem jeder teilnehmen kann, findet sich hier: climateprediction.net.

Prinzipiell passen die – übrigens beide Oxford University – Projekt doch schon beinah in das im Beitrag genannte Profil, wobei hier natürlich nicht verschiedene Organisationen zusammenarbeiten, sondern auf die Unterstützung von allen Seiten – insbesondere dem „Heimanwender“ – gesetzt wird. Vielleicht geben sie somit vielleicht eine mögliche Antwort auf die drei Fragen des Beitrags im Bezug auf Grid-Computing, wobei dies wohl eher ein kleiner Teilbereich dessen ist, was Grid bezeichnet. Ganz sicher bin ich mir jedoch nicht, ob die Begriffe unterschiedliche „Scopes“ haben.

Sep 062006
 

Ich bin gerade über netbib auf den OPUS:“OPUS(Online-Publikation-Server)“:www.bib-info.de/opus des BIB aufmerksam geworden.

Dort findet sich zum 95. Deutscher Bibliothekartag – unter anderem – ein Beitrag mit dem Titel „Hochschuldidaktische Qualifizierung von Diplombibliothekaren/-innen und Fachreferenten/-innen für die Durchführung didaktisch fundierter Bibliotheksveranstaltungen für Studierende“ von M. Fischer und A. Dietz. Der Link führt zur Übersichtseite mit Abstract vor dem Volltextdownload (PDF).

Der Artikel selber ist durchaus interessant in seinen Perspektiven, jedoch stellt sich mir die Frage, ob bei Sätzen wie „Aus Diplombibliothekaren/-innen und Fachreferenten/-innen werden Teilzeitlehrende, die aktiv in die universitäre Lehre eingebunden sind.“ nicht tatsächlich eher im Konjunktiv formuliert sein sollten. Der Artikel formuliert häufig, als sei es bereits etablierte Praxis, dass (Uni)-Bibliotheken aktiv in Lehrpläne eingebunden würden. In der Praxis ist mir kein Studiengang bekannt, in welchem Bibliothekare, aktiv und über vielleicht einige Tage zu Studienbeginn hinaus, eingebunden sind – im Gegenteil: eigentlich haben Bibliotheken im näheren und weiteren Kreis studierender Freunde-/Bekannte an unterschiedlichsten (Fach)-Hochschulen einen verhältnismäßig schlechten Stand. Aus meinem derzeitigen Praktikum an der TUB Hamburg Harburg und direkteren Informationen über die ÄZB weiß ich aber, dass solche Dinge immer wieder in Angriff genommen werden, aber auch schwer zu realisieren sind oder sich nur relativ gering entfalten. Beide haben beispielsweise Projekte im fortgeschritteneren Stadium zum Einsatz von E-Learningsysteme laufen (TUB: Stud.IP), ÄZB: Projektbeschreibung). Beide haben aber, nach meinem Kenntnisstand, das wesentliche Problem diese Dienste „an den Mann zu bringen“.

Vielleicht ist diese „Säule“ also derzeit vielmehr ein Stützbalken und man sollte, bevor man an die Möglichkeiten, die didaktische Grundlagen und die technische Umsetzung denkt, vielleicht zunächst darüber nachdenken, wie solche kooperativen Lehrpläne in erster Linie überhaupt geschaffen werden könnten – anderenfalls wäre es interssant, wieso es in Baden-Württemberg möglicherweise (so gut?) funktioniert, dass man sich diese Gedanken machen kann. Im Grunde fasst es das Zwischenfazit nach meiner bisherigen Erfahrung aber schon ganz gut zusammen:

„Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Verankerung, Motivierung, Aktivierung und Problemorientierung wichtige didaktische Prinzipien darstellen, die jede Art von Kompetenzentwicklung fördern und vorantreiben.“

– nur gilt dies vielleicht zunächst eher auf die Verantwortlichen der Lehrstühle bezogen?

Im übrigen fände ich es schon grandios, wenn an meiner Fachhochschule solche Gedanken etwas mehr Beachtung finden würden (nicht bei allen nötig, aber bei vielen) und vielleicht auch der ein oder andere Didaktikkurs besucht würde:

Anders ausgedrückt, ohne Motivation ist „Lernen“ nicht möglich.Lernförderlich ist dabei eine intrinsische Motivation, die um „der Sache wegen“ entsteht, während eine durch Prüfungen, Noten oder ähnliches erzeugte extrinsische Motivation zu einem geringeren Lernerfolg führt.

Sep 032006
 

Das scheint ja ohne weiteres zu funktionieren, wenn man die gleiche Datenbank nutzt. Zugegebener Maßen nicht besonders clean, aber bis OpenSEF bzw. JD-Wordpress korrekt mit Modrewrite funktionieren kann man es ja mal so lassen.

Irgendwie war vor ~8 Jahren trotzdem alles einfacher mit ein bissel HTML, Minimum-CSS und JavaScript…