Sep 302006
 

Das ist doch mal ein interessanter Blogeintrag: Motivating others: why „it’s good for you“ doesn’t work

Auch der Artikel – Change or Die – auf den dort verwiesen wird ist wirklich interessant, geht er doch sehr gezielt auf meine etwas holprige Frage, wie Leute zu „aktivieren“ seien, im letzten Beitrag ein.

Alles in allem könnte man die Frage nach dem „Aktivieren“ auch in ein Statement umwandeln, wie es da z.B. im Blog heißt:

[…]Raising awareness of issues is of little value unless people take action.

Letzlich ist dies ja auch eine Frage oder Erfahrung die man (ich) im Studium höufig mache: Wo liegt der Sinn von einem Referat, wenn diese meist `wahrscheinlich nicht einmal das Bewußtsein für das jeweilige Thema schärft, sondern nach 30 Minuten bereits im Scheinerwerbsnirvana – sei angenommen, dass es formal korrekt gewesen ist – verschwindet…? Aber das ist wohl der gegebene Frame… 😉

Sep 262006
 

Heute war zwar ein reichlich langer Tag mit Seminaren von 10 bis 19:30, aber dafür doch recht positiv stimmend. Eigentlich ist es auch viel zu spät um jetzt noch was zu den Eindrücken des Tages zu sagen, aber ansonsten wird das vor Sonntag – und damit wahrscheinlich endgültig – nichts mehr.

Auf Seminare wie Arbeits-, Studien und Präsentationstechniken und BWL geht ich hier nicht näher ein, außer dass man hier anscheinend recht motivierte und kompetente Referenten vor sich hat.

Zu Kommunikationtraining bei Prof. Schulz kann ich auch nur sagen, dass ich mich anscheinend ehere unglücklich ausgedrückt habe, als ich mir wünschte, dass auch Möglichkeiten zur „Aktivierung“ eines Publikums über einen Vortrag hinaus ein interessantes Thema wären. Im Grunde fällt dies bereits in den Bereich „einen interessanten, ansprechenden und anschaulichen Vortrag bieten“, aber geht vielleicht doch von der Intention etwas weiter, d.h. nicht nur primär Informationen zu vermitteln. Sicher kann man dies eher den groben Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Organisation zuordnen, aber andererseits geht es auch dort um Kommunikation. Auch dies keine glücklich Formulierung, aber dafür hab ich mir derweil eine Kategorie Getting ‚em to use the tools geschaffen bis das besser läuft. Das lehnt an den letzten Beitrag von mir an. In gewisser Weise fällt da dann auch so etwas wie der Blog mit dem schönen Titel Creating Passionate User auf den David Rothman hinweist darunter.

Ebenfalls bei Prof. Schulz war dann das Seminar Teaching Library. Nachdem ich mich unter Diplombibliothekare als Lehrer? doch recht kritisch zu dem derzeitigen Stand geäußert habe, muss ich ja doch jetzt ein wenig zurückrudern was unseren Studiengang angeht. Immerhin werden wir in diesem Seminar jetzt eine Lehrveranstaltung“ für Informatikstudenten ausrichten. Unsere Themen sind leider mit Lesetechniken, Zitieren, Belegen, Plagiate und Vortrags-und Visualisierungstechniken nicht unbedingt besonder günstig gewählt worden – meiner Meinung nach. Sinnvoller, aber leider nicht angenommen, schien es mir auf Recherchetechniken unter Einbeziehung der für Informatiker relevanten Datenbank IEEE Xplore einzugehen. Zumindest setzen wir uns aber mit den theoretischen Grundlagen auseinander und vollziehen sie dabei, sozusagen testweise, einmal praktisch. Dabei werden die genannten Themen jeweils von zwei Gruppen im und außerhalb des Seminars erarbeitet und dann schließlich jeweils zwei Gruppen von Informatikstudenten präsentiert. Endziel ist dieses Angebot schließlich dauerhaft anzubieten. Sehr gut gefallen hat mir auch die (sinngemäße) Aussage, dass die Biblitoheken in Deutschland hier in letzter Zeit etwas geschlafen haben, aber jetzt langsam sich doch vermehrt dem Thema widmen.

Den Abschluss bildete dann das Seminar Klassiker der Wissensorganisation bei Prof. Spree. Sätze wie „Ich habe dieses Seminar zu meinem eigenen Vergnügen eingeführt. Einmal um selber auf dem aktuellen Stand zu bleiben und zum anderen um mit Stundenten einen Austausch zu führen.“ (sinngemäßes Zitat, so wie ich es erinnere) fördern sicher auch die Teilnahme an einem solchen, mit fast 30 Leuten äußerst überfüllten, Seminar. Statt einfach nur Referate von Studenten aneinanderzureihen, sollen hier vielmehr relevante Aufsätze/Texte vorgstellt und dann in der Gruppe diskutiert werden. Ich glaube, dass das ein sehr spannendes und ergiebiges (wie übrigens auch schon Wissensorganisation im Grundstudium) Seminar werden kann. Einzigst ein wenig schade ist der späte Termin, denn um 18h, nach sechs Zeitstunden zuhören (mitmachen) zuvor, ist die Konzentration nicht mehr die beste. Da huscht auch eine Frage wie „Wer hat schon mal den Begriff Folksonomy gehört?“ schonmal an einem Vorbei (auf die auditive Wahrnehmung dieses Begriffs muss man aber ja auch erst mal gefasst sein ;)). Entweder ging es vielen anderen auch so oder der Begriff war wirklich keinem bekannt – zumindest doch erstaunlich…

Eigentlich gäbe es noch viel mehr zu sagen, aber ob der fortgeschrittenen Stunde soll es dann erst mal reichen. Insgesamt bin ich jedenfalls sehr viel optimistischer als vor Beginn dieses Semesters.

Sep 212006
 

Die Headline des Blogeintrags von David Rothman gefällt mir und deswegen übernehme ich sie gleich mal.

Abgesehen von der Frage, wie Bibliothekare/Bibliotheken (mehr) dazu zu bringen wären neuere Informationsmittel einzusetzen, hat mich eben diese Titel-Frage in letzter Zeit auch mehr beschäftigt: Wie kriegt man Leute (Nutzer im engeren Sinne) dazu gebotenen Dienstleistungen, die ihnen einen Mehrwert bieten, auch zu nutzen. Im Grunde bin ich mittlerweile sogar recht sicher, dass dies der oder zumindest ein Kasus Knaxus ist, dem sich Bibliotheken als Dienstleister derzeit und (nach ausgeweiteter Bereitstellung entsprechender Dienste) in Zukunft immer mehr werden stellen müssen.

Die Ansätze von Rothman gefallen mir da schon sehr gut, wobei er sich natürlich in einer Umgebung bewegt, in der der direkte, persönliche Kontakt relativ einfach herzustellen ist. Dennoch scheint mir der Artikel, schon allein seitens der Motivation die aus ihm spricht, wirklich wichtig.

Meine Top 3 Zitate in diesem Artikel wären:

I offer courses every month on using clinical knowledge bases. If someone wants to learn how to use these tools, I drop what I’m doing and go teach that instead.

Sound like real service…

Meanwhile, I’m going to keep utilizing technology to expand the breadth and depth of my library’s services and to dramatically enhance user access and ease at very low cost to our organization by using new technologies.

Germany: Newsfeeds? Wikis? Usability? Accessibility? „Nice“ OPACs? Patron-friendly opening times? Just hearing or reading a sentence like the one cited? Oder doch lieber RAK? (Die Fragezeichen will ich auch als solche verstanden wissen, so generisch kann ich nicht urteilen ;))

Here’s the bottom line:
If you’ve made it easy and demonstrated the benefits and the clinician STILL doesn’t want to use it, you can’t make her/him- But you still need to get the services ready. As some forward-thinking hospital libraries will develop these sorts of services for their users, your clinicians will eventually hear about them and will eventually demand them. And you, you forward-thinking MedLib, you- you’ll be ready.

Only MedLibs? Aside from this: full ack!

Bleibt nur noch auf die Verwirklichung von „I hope to write more posts like that one in the future.“ zu hoffen 🙂

Sep 212006
 

Zu dem letzten Eintrag föllt mir noch ein, dass uns als XML-Editor XMLSpy® 2006 Home Edition von Altova empfohlen wurde. Im Vergleich zu den wesentlich umfangreicheren Professional- und Enterprise-Editions, bieten sich aber vielleicht auch Alternativen an, bei denen man sich zudem nicht registrieren muss (sicher, man kann falsch Informationen angeben, aber…).

Eine sehr gute und vollwertige (für die Belange des Seminars allemal) Freeware-Alternative, obwohl nicht gerade der erste oder häufigste Google-Teffer, ist meiner Meinung nach XMLPad v.2.2 von WMHelp. Das Programm hat eine übersichtliche Oberfläche und bietet auch angenehme Features wie die automatische Generierung von DTDs oder Schemes, Tag-Completion, Validation, Transformations (zu HTML) und noch einiges mehr. Well-formedness wird praktischer Weise gleich permanent während der Eingabe geprüft und Fehler werden hervorgehoben – sehr fein für Anfänger. 😉
Bleibt nur zu hoffen, dass es Freeware bleibt.

Da ich selber ein großer Fan von Software, welche nicht installiert werden muss, bin, insbesondere weil ich dann „meine“ Programme überall schnell einsetzen kann, suche ich vor allem zunächst nach entsprechenden Freeware-Tools. Eine wirklich überzeugenden XML-Editor habe ich da leider nicht gefunden, aber MoreMotion XML Editor 2 (mmEd) bietet immerhin einige Grundfunktionen wie Syntax-Highlighting und Prüfung auf Wohlgeformtheit. Das Programm besteht nur aus einer ausführbaren Datei. Für „mal so eben ein bischen“, möglicherweise auch für den Umfang des Seminars ausreichend, nicht so schlecht.

Alternativ für die flexible Nutzung ist auch Notepad++ nicht schlecht. Allerdings ist die XML-Unterstützung (neben dem, ohnehin für viele Formate vorhandenem, Highlighting) erst über ein Plugin möglich, dann aber ebenfalls nicht umfangreicher als bei mmEd und zudem etwas unhandlicher zu nutzen. Dafür hat man aber einen insgesamt umfangreichen Editor. Ein wirklich guter portabler Freeware-Editor, leider ohne besondere XML-Unterstützung (außer Highlighting), ist übrigen auch PSPad – ist mir doch auch noch eine persönliche Empfehlung wer.

Sep 202006
 

Nun schreib ich doch mal wieder etwas ins Blog – sonst findet sich im Moment leider sehr wenig Zeit dafür.

Der Grund ist, dass dieses Semester doch mal sehr positiv gestartet ist und zwar mit drei Tagen Blockunterricht im Seminar XML I – Einführung. Bisher habe ich noch selten (das heißt nicht „nie“) ein so gutes Seminar im Fachbereich erlebt.
Ein wichtiger Faktor dabei ist natürlich der Referent, Prof. Geeb (Homepage), welcher keine (primär) bibliothekarische Ausbildung hat, sondern Professor für Informationstechnologie und Computerlinguistik ist. Obwohl es mich zunächst gewundert hat, dass wir jetzt mit Moodle eine E-Learning-Plattform haben (oder Course Management System), sind dort nur Kurse von Herrn Geeb verzeichnet – scheint doch also auf (r)eine Eigeninitiative zurückzugehen (hoffentlich keine Implikation der Tatsache aus dem letzten Satz ;)). Großes Lob. Da stellt sich mir natürlich auch die Frage, was eigentlich aus dem (teuren) WebCT-System geworden ist, dass in drei Semestern nur in einem Seminar – welches war das überhaupt – (marginal) genutzt wurde…

Neben Moodle, gibt es auch ein vom Referenten verfasstes Buch zum Thema XML, welches im Print erschienen ist, aber – ganz im Sinne des Open Access – auch vollständig online abrufbar ist (Das XML-XSLT-Seminar).
Insgesamt hat man hier das Gefühl, dass der Referent wirklich gut vertraut mit den vermittelten Inhalten ist und sie auch souverän vermittelt.

Neben den den Faktoren „Person“ und eingesetzte Lehrmittel, ist aber auch das Konzept des Blockunterrichts viel praktischer, als ein auf ein Semester festgelegter Wochenplan mit vielen 1½-stunden Seminaren. Zum einem wird hier nämlich der Stoff zusammenhängend und nicht „gestückelt“ vermittelt, zum anderen kann frühzeitig im Semester zu den Arbeitsaufgaben für den Scheinerweb übergegangen werden, d.h. die Arbeit ist nicht eine von vielen, in den letzten Wochen des Semesters zu bearbeitenden, Aufgaben. Insgesamt wäre es grundsätzlich ein interessantes Konzept, wenn statt für ein Semester statischer Lehrpläne, Lehrpläne mit mehren „Blockphasen“ umgesetzt würden. Wahrscheinlich entspricht diese Idee etwa dem, was bei den Trimestern, die auch bei einigen Studiengängen der Hamburger Universität umgesetzt sind, praktisch vollzogen wird. Jedenfalls würde es die Arbeit sinnvoll über ein Semester verteilen, statt nur eine große Lehr- und eine Prüfungsphase zu haben.

Sep 152006
 

Infodata-eDepot – Quelle für Schriften aus der Informationswissenschaft. Beitrag gepostet von Searchfactory im Recherchen Blog am 14.09.2006, verfügbar unter: recherchenblog.ch/index.php/1270/

Ach ich liebe den Recherchenblog einfach. Das INFODATA-eDepot scheint, zumindest dem ersten groben Eindruck nach, eine wirklich interessante Quelle für „Volltexte elektronischer Dokumente auf dem Gebiet der Informationswissenschaft“ zu sein. Unbedingt erschlagen von der Menge wird man jetzt nicht, aber immerhin findet sich doch schon etwas von Professoren aus unserem Fachbereich dort.

Wer allerdings die geniale Idee hatte, die Seite nur für das Logo und das Impressum in ein Frameset zu packen (Seite evtl. mal was kleiner machen)…

Sep 132006
 

UPDATE 2008-04-14: Nachdem „Linknotes“, ein Plugin, welches Fußnoten in WordPress generiert, nicht mehr verwendet wird, habe ich die Verweise angepasst. Nun sollte es auch wieder lesbar sein – wobei die Inhalte mittlerweile ohnehin „leicht“ veraltet sind. So sah es aus: alte Version aus dem Archiv.

Vorwort

Nachdem ich heute zum einem auf Weblogs und Journalismus – Fünf Thesen zu einem Missverständnis aufmerksam geworden bin, und mir zum anderen auffiel, dass der Audiobeitrag zu Wikipedia, auf welchen ich verlinkte, zumindest als RealAudio-Stream die Endung *.smil hat, habe ich mich an ein Referat von mir vor über eineinhalb Jahren im ersten Semester (Seminar: Kultur- und Medienmanagement) mit dem Thema Der DAISY-Standard unter Beteiligung der Blindenhörbücherein erinnert. Zumal innerhalb der 4. These auch noch Folgendes zu finden ist:

Um aus einem multimedialen ein hypermediales Web zu machen, fehlt eigentlich nur noch die Möglichkeit, aus einem Audio- oder Videostream heraus oder in einen Audio- oder Videostream hinein zu verlinken. Das W3C, das Normierungskomitee des Web hat hierzu schon lange eine Standard verabschiedet, SMIL, die Synchronized Multimedia Integration Language. Leider wird dieser Standard von den Browserherstellern noch nicht hinreichend unterstützt, um eine weite Verbreitung gefunden zu haben, aber im Zuge der alternativen Web-Clients (wie Organizer oder Handy) ist diese Technik wieder auf dem Vormarsch.

Leider war es ein recht erfolgloser Versuch, die Leute aus meinem Semester (zumindest den größeren Teil), dazu zu bewegen ihre Referate im Forum (kein Link an dieser Stelle, da ohnehin äußerst restriktiver Zugang ;)) allen anderen verfügbar zu machen. Zumindest für mich, stelle ich erwähntes Referat nochmal hier in diesen Blog, weil es mir an einer Stelle einen guten „Was war? Was ist? Was wird sein?“-Überblick verschafft – hoffe ich. Andererseits ist das Forum natürlich ein abgeschlossenes Habitat, während hier – potentiell – jeder meine außerordentlich Beherrschung der Zeichensetzung und meine stilistische Sicherheit bewundern kann … was soll’s 😀

Nachdem ich jetzt mit dem groben Transfer Word zu WordPress durch bin, hoffe ich, dass ich jetzt nicht völlig durcheinandergekommen bin mit den Footnotes. Ich hoffe aber, dass sie der Übersicht dienlich sind. Neben teil tatsächlich üblen Schnitzern in den Formulierungen, ist mir vor allem aufgefallen, dass doch einige interessante Punkte dabei sind, welche tatsächlich mal nach dieser relativ langen Zeit zu prüfen wären. Ich hoffe, dass ich dafür nochmal etwas mehr Zeit finden werde.

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Sep 122006
 

Auf netzpolitik.org:“netzpolitik.org(Hinweis)“:netzpolitik.org/2006/weblogs-und-journalismus-fuenf-thesen-zu-einem-missverstaendnis/ wird auf einen recht interessanten Beitrag:“Weblogs und Journalismus – Fünf Thesen zu einem Missverständnis [PDF](von Jörg Kantel)“:www.schockwellenreiter.de/gems/5thesen.pdf hingewiesen.

Mir gefällt auch das einleitende Zitat:

Ich denke, daß daher der Weblogger als ursprünglicher Zweitverwerter zum
Information-Broker wird und damit einen genuinen Mehrwert generiert.
Letzlich befinden wir uns in einer Zeit (eigentlich schon in den 70er Jahren
als Posthistoire diagnostiziert), in der Metainformation beinahe einen
höhreren Stellenwert als Information hat. Das mag daran liegen, daß wir
der Information nicht trauen und daher einen Filter benötigen. Es mag aber
auch an der großen Fülle, damit der Nicht-Verfügbarkeit ebendieser liegen.
(Thomas N. Burg)

Sep 112006
 

Ein recht guter Artikel:“Die anarchische Wiki-Welt(von Kerstin Kohlenberg)“:www.zeit.de/2006/37/wikipedia ist bei der Zeit über Wikipedia zu finden.

Die Frage des Artikels:

Wikipedia, die Online-Enzyklopädie, kommt ohne Experten aus. Hier kann jeder mitmachen, Artikel schreiben und vorhandene ändern. Kann daraus ein seriöses Lexikon entstehen?

Vor kurzer Zeit hatte ich noch mit jemanden eine Diskussion inwieweit Wikipedia mittlerweile zitierfähig ist – oder wie eingeschränkt. Der Artikel unterstützt zumindest meine Ansicht, dass dies zumindest nicht uneingeschränkt zu bejahen ist. Allerdings ist das angeführte Beispiel mit George Washington in der deutschen Wikipedia vielleicht so hinkend, wie der Vergleich von Helmut Schmidt in der englischen (ohne es jetzt jeweils geprüft zu haben)…

Wenn auch nicht ganz neu, so aber doch immernoch interessant was daraus wird (zumal ich nicht wusste, das die deutsche Wikipedia dafür das Versuchskaninchen ist – oder hab ich das falsch interpretiert?):

Die deutsche Wikipedia will demnächst geprüfte Versionen von Artikeln einführen. Versionen, die von einem kleinen, ausgewählten Kreis aus Wikipedianern auf Korrektheit und Qualität geprüft werden. Und die dann als unveränderbar neben die gewohnte, veränderbare Wiki-Version des Artikels gestellt werden. Sollte das funktionieren, will Wales es auch in der englischen einführen. Wikipedia wird ernsthafter.

Hier ist auch noch etwas für die Lesefaulen (Audiostream): National Public Radio

Nachtrag 13.09.06: Interessantes „Schalgabtausch“ zwischen Wales und Hoiberg

The Wall Street Journal Online invited Mr. Wales to discuss the topic with Dale Hoiberg, editor-in-chief of Britannica.