Wahl 2009: Wahlprüfsteine der BID – Parteien antworten

Informationen über und durch die Parteien sind dieser Tage gefragt. Spannend sind – im Rahmen dieses Blogs – natürlich insbesondere “bibliothekarische” Aspekte. In dem Rahmen hatte ich kürzlich schon was zu Wahlprogramme 2009: Parteien zu den Neuen Medien getippelt. Gestern wurde ich durch fabi_k bei Twitter auf die Newsmeldung Bundestagswahl: Die Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine der BID liegen vor aufmerksam gemacht. Dort nehmen die (Bundestags)-Parteien Stellung zu Fragen der BID, die in vier Blöcken gegliedert sind: Bibliotheken und Informationskompetenz, Bibliotheken und Bestandserhaltung / Bibliotheken und Digitalisierung, Bibliotheken und ein wissenschaftsfreundliches Urheberrecht, Bibliotheken und kulturelle Bildung.

Eigentlich ja ganz spannend, aber fünf PDFs machen einen direkten Vergleich nicht gerade angenehm. Der eine benutzt doppelten Zeilenabstand, zwei wurden wohl gefaxed oder ge-snail-mailed und dann gescannt und sowieso benutzt jeder ein eigenes Layout (und wenn man sich die so anguckt, dann könnte auch das wahlentscheidend sein :D ).

Wahlprogramme 2009: Parteien zu den Neuen Medien

Vorhin las ich den TP-Artikel Websperren: Internetpolitik von Gestern von Wolfgang Kleinwächter (“Professor für Internet Politik und Regulierung an der Universität Aarhus und persönlicher Berater des Vorsitzenden des UN Internet Governance Forums (IGF)”). Den fand ich vor allem interessant, da er erwähnt bei welchen Gipfeln/Veranstaltungen (WSIS & IGF) zum Thema Internet Governance kein deutscher Politiker auftauchte.

Etwas später bin ich zufällig auf die Reihe Parteien zur Bundestagswahl 2009 bei SemperVideo.de gestoßen (unter den Videos sind jeweils die Videos zu den anderen Parteien verlinkt). In je einem Video wird bei jeder Partei das Wahlprogramm auf Aussagen bezüglich Neue Medien/Internet (d.h. Recht allgemein, Urheberrecht, Barrierefreiheit, Kulturflatrate, Förderung der Informationskompetenz, Zensur etc.) geprüft – und kommentiert. Das Gesamtbild passt zu dem aus dem TP-Artikel.

Die Idee als solche finde ich recht gut. Die Kommentare sind eigentlich recht sachlich, manchmal aber auch durchaus amüsant (also der Pornoindustrievergleich im Bezug auf Verlage/Labels zu Künstlern bei der FDP animiert wirklich zum laut lachen).

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