April 2008

Monthly Archive

Wikipedia in der Auskunft

Anne Christensen legt in Netbib – Wikipedia: Kein Auskunftssilo – Überlegungen ihres Kurses an der HAW zur Einbindung/Nutzung von Wikipedia in den (bibliothekarischen) Auskunftsdienst dar. Schon die einleitende Frage ist tatsächlich spannend, ob es legitim sei, wenn Auskunftsdienste Wikipedia-Artikel als Quellen angeben. Gerade in Hinsicht auf das wissenschaftliche Arbeiten (Zitieren) ist das Thema Wikipedia ja schon häufig diskutiert worden. Vielleicht ist die Lage bei einem Auskunftdienst aber doch anders. Da fallen mir eine ganze Menge Fragen ein, die eine Antwort bedingt.

HAW nun auch in Second Life

Heute scheint der Tag der “virtualisierten Dienstleistungen” zu sein. Über den Ticker des Informationsdienstes Wissenschaft kam gerade die Pressemitteilung HAW Hamburg startet auf dem virtuellen “Campus Hamburg” in Second Life. Obwohl es recht ruhig geworden ist, scheint das Thema Second Life doch noch nicht ganz vom Tisch zu sein.

Nun, mal sehen, ob diese Neuerung durch unsere äußerst innovative Hochschule mich bis zum 22. April 2008 tatsächlich nochmal dazu motiviert SL zu installieren. Das letzte mal endete ich nackt auf irgendeiner Bibliotheksinsel. Dieser peinliche Moment sitzt noch tief ;-)

In Chatbots mag noch ein gewisses Potential liegen (für Bibliotheken)

…sagte ich vorgestern und heute heißt es im Stabi-Blog, dass Stellas Wissensbasis zum dritten Mal verkauft wurde. Es gibt auch eine kleine Statistik zum Arbeitsaufkommen und zur Hauptarbeitszeit von Stella, wobei ich bei dem Eintrag max. Anzahl Dialoge pro Tag ein wenig schmunzeln musste – das Datum fällt immerhin in die Zeit unseres Projektes.

Eigentlich spannend ist aber das dort angeprochene große – auch internationale – Interesse an der Technik. Auch wenn die Technik eigentlich recht alt ist und bisher nicht gerade den durchbrechenden Erfolg als ernsthafte Supportmöglichkeit hatte (kommerziell fällt mir derzeit nur Anna von Ikea ein), so haben Bibliotheken hier vielleicht doch einen guten Riecher für das “versteckte” Potential. Eigentlich kann man nichtmal mehr unbedingt sagen, dass die Bots in deutschen Bibliotheken gar so spärlich gesäht wären. Welche gäbe es bisher (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

Ein Jahr ging ins Land, es geht voran

Nach einem Jahr, sieben Monaten und dreizehn Tagen ist dieser (“dieses” – sorry Edlef ;-) ) Blog immer noch irgendwie am Leben. Sei Juli oder beinah eher Mai 2007 jedoch eher vegetierend. Somit hab ich natürlich auch das obligatorische Resümee zum ersten Geburtstag verpasst. Also wäre dies wohl mal nachzuholen…

Was war bloß wichtiger als dieser dieses Blog?

Projekt Chat4You

Nun, etwa als es hier richtig mau wurde, begann das Projektsemester (6. Semester). Ich hatte mich für das Projekt Chat4You entschieden, bei dem es um die Programmierung und das Training eines Chatbots für das Jugendlexikon LookedUp4You.de gehen sollte. Das Lexikon war bereits über ein früheres Projekt als Ergänzung zu checked4you.de – das Online-Jugendmagazin der Verbraucherzentrale NRW – entstanden. Da hätte es eigentlich unheimlich viel (aus meiner Sicht) spannendes zu bloggen gegeben, aber die Schreibzeit floß dann in das Moodle-Forum zum Projekt (mit dem Effekt hinterher als totaler Forumsjunkie zu gelten). Die restliche Zeit ging dann ohne weiteres für die eigentlichen Aufgaben drauf, da das Projekt mit gerade drei IT-lern nicht gerade üppig besetzt war und zudem (möglicherweise) die Aufgabenteilung etwas ungünstig war – einer beschäftigte sich mit dem Backend, einer mit dem Design unseres Avatars und ich habe mehr oder weniger das Frontend (nicht das Design!) und die Botanpassung übernommen.

84 Wochen und mal ein neues Layout

Nun, eigentlich gibt es das Layout (mehr oder weniger) schon etwas länger, aber ohne neue Beiträge in der Zeit. Ich hoffe, dass es einen einigermaßen ordentlichen Eindruck macht, auch wenn es jetzt ganz “old school” ohne viel JavaScript und derlei Schnickschnack daher kommt.

So viel hat sich eigentlich auch nicht geändert. Ich bleibe dem Ansatz treu, dass die wichtigstens Dinge (Neue Beiträge, Kommentare, Suche, Archiv etc.) bei durchschnittlicher Auflösung schnell verfügbar sind und man auch nicht noch tolle Sachen entdeckt, wenn man tausend Zeilen nach unten gescrollt oder die tatsächliche Priorität der fünften Spalte von links erfasst hat. Wenn man doch scrollt, dann sieht man den Anfang der Beiträge und kann ggf. auf den Ttiel oder “Weiterlesen” klicken, sollte der Beitrag einen tatsächlich interessieren. Ich glaube die Breite ist auch noch in Ordnung, damit ich meinen geliebten Blocksatz verwenden kann. Bei der Schriftgröße werd ich aber vielleicht doch noch mal Zugeständnisse machen ;-)

Raumplan mit Google SketchUp erstellen

Worum geht es?

Vor weit über einem Monat habe ich bei Inetbib den Thread Erstellung eines Raum-/Orientierungsplans – Best Practise? eröffnet. Ganz kurz zusammengefasst, ging es darum einen Raumplan für eine Öffentliche Bibliothek zu erstellen, wobei dabei keinerlei Kosten entstehen sollten. In der Liste selber gab es keine Antwort, aber einen Hinweis erhielt ich direkt per Mail. Mittlerweile habe ich auch noch ein paar direkte Anfragen erhalten, ob ich nun wiederum einen Tipp bekommen hätte. Insofern gebe ich den einen hier mal weiter, da er mir tatsächlich geholfen hat. Außerdem kann ich dann einfach hierhin verweisen ;-)

Der SketchUp-Ansatz

Der Tipp kam von einer Dame, die einen solchen Plan mal mit Google SketchUp erstellt hatte. SketchUp ist ein kostenloses (es gibt eine Pro-Version, dazu aber später) Programm zum erstellen von 3D-Modellen – ich würde sagen sowas wie ein CAD-Programm für Dummies. Ich hatte das bereits früher mal auf dem Rechner, aber keine wirkliche Verwendung dafür und war ehrlich gesagt auch durch die erste Erscheinung etwas abgeschreckt. Tatsächlich ist das Programm aber äußerst einfach (möchte beinah sagen genial simpel) zu bedienen, wenn man sich nur die wenigen Quickstart-Tipps am Anfang durchliest.