Februar 2007

Monthly Archive

Euroforum-Kongress: Die Macht der Suchmaschinen

Insgesamt klingt das nach einer interessanten Veranstaltung. Es scheint aber, als sollten die Agierenden unter sich bleiben. Wer ist bereit für 2 Tage mehr als 2000 Euro (incl. MWSt.) auszugeben? fragte der @-web-Suchmaschinen Blog vor einem Weilchen und ich mich selber auch. Nun hatte ich richtig Glück, dass unser neuer “Erstsemestler”-Professor Dr. Lewandowski ebenfalls einen Vortrag bei der Euroforum-Konferenz Die Macht der Suchmaschinen – Informationsdienste als Wachstumsmarkt hielt. Das waren damit zwei spannende Tage, wobei ich mir teilweise doch schon eigenartig unter all den Vertretern von Verlagen, Suchmaschinen, Sendeanstalten, Universitäten usw. vorkam – trotzdem gab es in den Pausen auch angenehme Gespräche und ich bin immerhin um zwei Visitenkarten reicher ;)

Des Kaisers neue Kleider II (Digger)

Heute irgendwann entdeckte ich den Beitrag Verbesserte Google-Suche: Digger beim MBI Blog. Nachdem ich vor kurzem Exalead etwas unter die Lupe genommen habe, fand ich den Beitrag sehr spannend. Nach einem ersten Test (Account nach wenigen Stunden bekommen) fand ich die Exalead-Variante schon besser, aber das ist natürlich nur ein Ersteindruck.

Als Pen&Paper-Rollenspieler* (One Thing You Didn’t Know About Me ;) ) ist mein erster Suchbegriff ohnehin immer D&D [2] (ggf. wäre auch DnD für Dungeons and Dragons korrekt). Nunja, das Ampersand (kaufmännische und?) ist natürlich ungünstig, aber trotzdem war Exalead da insgesamt überzeugender.

*…und nein, PC-Rollenspiel hat nichts mit (Fantasy)-Rollenspiel im klassischem Sinne zu tun! ;)

USB-Sticks: Größe ausnutzen

Part I

Vor einem Weilchen habe ich mir einen 2GB-USB-Stick gekauft. Der Plan war, dass dort ja alle meine kleinen portablen Programme Platz finden sollten und noch viel Luft für sonstige Dateien bliebe. Umso verwundertert dann, als der Platz erheblich früher ausgereizt war (sein sollte). Die Lösung: Clustersize. Aus welchem Grund auch immer, kommen USB-Sticks meist mit FAT16 formatiert in die Hände des Kunden. Wieso das ein Problem ist erklärt der Artikel File systems 101: FAT schön:

Studiengebühren: Boykott schleppend

Vor zwei Tagen veröffentliche Tagesschau.de ein Interview mit Benjamin Greschbach (unabhängiger allgemeiner Studierendenausschuss der Universität Freiburg). Die Beteiligung am Boykott ist (waren, je nach Uni) einfach zu gering.

Soweit mir für Hamburg bekannt ist, ist das Prinzip des Boykotts recht simpel. Studierende überweisen die Gebühren (500 EUR) auf ein, von den Astas organisierten, Treuhandkonto. Beteiligt sich etwa ein Drittel der “Gebührenpflichtigen”, dann wird das Geld nicht überwiesen. Der Gedanke dabei ist, dass eine so große Zahl nicht (sinnvoll) vom Studium ausgeschlossen werden kann. Kommt die benötigte Zahl nicht zusammen, dann gilt der Boykott als gescheitert und es wird innerhalb der Regelfrist überwiesen. (Ein wenig ausführlicher ist dies unter www.gebuehrenboykott.de für die Verwaltungsgebühren beschrieben.)

Mir scheint das Konzept einfach wie funktional zu sein. Und begründet zudem. Wenn ich nämlich höre – und das sei ganz eindeutig als Hören-Sagen deklariert – dass für die HAW die zugewiesenen Mittel schon entsprechend der erwarteten Einnahmen gekürzt wurden, dann erwarte ich beinah noch eher eine Verschlechterung der Studienbedingungen. Das Interview untermauert diese Annahme:

EU und Wissenschaftliche Informationen im digitalen Zeitalter

Auf Archivalia bin ich gerade auf den Beitrag EU will Open Access unterstützen gestoßen. Die dort genannte Mitteilung der EU-Kommission (Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat und den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss über wissenschaftliche Informationen im Digitalzeitalter: Zugang, Verbreitung und Bewahrung [COM(2007) 56 (vorläufig)]) findet man auch unter den Press Releases von Europa.eu (man kann dort auch die englische Version erhalten. Da es etwas “fummelig” ist, hier die Direktlinks zu den PDFs: DE, EN).

Das Papier faßt, dem Titel entsprechend, die Bedingungen, Begründungen und Position für (oder wider bei den Verlagen) Open Access zusammen. Die Mitteilung schließt mit dem Satz:

Die Kommission fordert das Europäische Parlament und den Rat auf, über die relevanten Sachverhalte auf der Grundlage dieser Mitteilung zu beraten.

Ob des Titels ist dieser Satz ja beinah selbstverständlich. Jetzt müsst ich nur wissen, wie verbindliche eine solche Forderung ist…
Peter Suber kommentiert die Mitteillung unter der Newsmeldung The EC Communication on OA.

80 Tonnen Klopapier für Eichstätt?

Wenn man das bei netbib liest (und den dort verlinkten Beitrag von Herrn Graf) oder auch dies bei BR-Online.de, dann fällt einem dazu wirklich zunächst kaum mehr als dieser “bild”-manierliche Beitragstitel ein…

RFID – Die smarte Revolution

Seitdem ich einen Festplattenrekorder habe, werden einige Sendungen erst ein ganzes Weilchen nach Ausstrahlung angeschaut. Eine davon, und jene wird zufälliger Weise heute Nacht (morgen)  wiederholt, ist:

Fr, 16. Feb um 01:45 auf Arte:
RFID – Die smarte Revolution: Wie ein Chip die Welt verändert (Dokumentation von Henning Burk)

Der Link führt zur Arte-Seite zur Sendung. Mir hat die Dokumentation gut gefallen und die Darstellung der RFID-Bibliothek München (Pasing + RFID bei Google bringt mehr; alternativ auch bei netbib einiges dazu). Das das soweit gediehen ist, ist mir bisher irgendwie entgangen.

Wer auf Bilder und Ton verzichten kann, der kann auch hier kurz den Abschnitt zur Bibliothek nachlesen:

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