Januar 2007

Monthly Archive

Open Access – nur ein erster Schritt?

titelt ein, meines Erachtens recht guter, Artikel in NZZ Online. Spannend fand ich auch den Hinweis unter dem Abschnit Der Text als dynamisches Produkt: 

Die von der Zeitschrift «Nature» lancierte «Open Text Mining Initiative» hat sogar ein noch höher gestecktes Ziel: dass irgendwann alle jemals veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten mit speziellen Suchmaschinen auch auf komplexe Zusammenhänge hin untersucht werden können.

Auf opentextmining.org gibt es auch eine recht anschauliche Powerpoint-Präsentation zur Funktionsweise.

Soweit mal wieder ein recht kurzer Eintrag in diesem Blog – es kommen auch wieder bessere Zeiten (vielleicht vor und nach Leipzig ;) )

Petition für Open Access (EU)

Ich habe gerade bei Inetbib einen entsprechenden Hinweis auf die Unterschriftenaktion gelesen. Am besten auch gleich unterzeichnen

Bookstart jetzt auch in Hamburg (?)

Nachdem wir den Bookstart in Deutschland ja vor kurzem schon hatten, soll laut hh-heute – Bücher zwischen Windel und Schnuller – jetzt auch in Hamburg Anfang Februar ein solches Projekt starten. Bundesweit einzigartig ist es zwar nicht, aber trotzdem interessant, dass sich das Konzept anscheinend weiter vebreitet. Warum es allerdings nun Buchstart statt Bookstart heißen muss…
Das einzige was ich jetzt genaueres dazu gefunden habe, ist eine Pressemeldung der CDU, in welcher auch die Anlage zum Pressekonferenzpapier vom 18. November 2006 enthalten ist, welche es wiederum übersichtlicher als PDF gibt. dort heißt es:

„Buchstart“ (wird es außerdem in den Quartieren Lohbrügge-Ost, Altona-Altstadt, Billstedt, Steilshoop, Barmbek-Süd geben): Ziel ist es, über das Bilderbuch Eltern und Kindern das Lesen näher zu bringen. Dies erhöht nicht nur die Sprachkompetenz, sondern stärkt die Eltern in ihrer Rolle als erster „Lehrer“ ihrer Kinder. Unter der Trägerschaft der Kulturbehörde wird flächendeckend ein Gratisbuchpaket verteilt und zudem Spielkurse für Eltern und Kinder zur Leseförderung angeboten.

Open Access in Deutschland und anderswo

Bei e-teaching.org gibt es ein interessantes Protokoll eines Chat-Interviews mit Wolfgang Coy: Neues Publizieren mit Open Access und Open Content

Am 20.11.06 beantwortete Prof. Wolfgang Coy Fragen zur Publikationsstrategie Open Access. Er ist Vorsitzender der Medienkommission der Humboldt Universität zu Berlin. Die HU hat im Mai 2006 nach der Universität Bielefeld als zweite deutsche Hochschule die offizielle Unterstützung von Open Access beschlossen.

Das Interview ist schön gegliedert nach Schwerpunkten, wie z.B. “Peer Review und Qualitätsstandards”, was mich heute nach thematisierung in einem Seminar besonders interessierte.

Heute ist ein Open Access-Tag, deswegen auch noch der Hinweis auf das neue Open Access Journal (OAR) – so neu, dass es noch keine Ausgabe gibt:

Open Access Research (OAR) is a peer-reviewed journal devoted to furthering the conversations surrounding open access to scholarly research.

Schade das es keinen Feed über neue Ausgaben gibt. Das man sich nur für eine Mail-Mitteilung erst registrieren muss, ist schon etwas umständlich. Vielleicht rechtfertigt es der Inhalt es dann.

Planet Biblioblog : Biblioblogosphäre in einem Feed

Lambert Heller (netbib) hat sich die Mühe gemacht alle soweit bekannten deutschen Bibliotheksblogs in einen Feed zu vereinen. Also auf zu Planet Biblioblog.

Und wer immer noch keinen RSS-Reader (z.B. Feedreader) hat oder integrierte oder nachgerüstete Funktionen (mein Tipp: Wizz RSS News Reader) bei Firefox nutzt, der sollte das doch mal schleunigst nachholen ;)

Buch: Bibliotheken als Dienstleister im Publikationsprozess

In inetbib weist Christian Woll darauf hin, dass sein Buch Bibliotheken als Dienstleister im Publikationsprozess. jetzt frei bei E-Lis verfügbar ist. Der Titel und das Inhaltsverzeichnis sind schonmal sehr spannend. Auch schön zu sehen, wie Open Access funktionieren kann.

Jetzt brauch ich ja nur noch einen E-Book-Reader. Tja, oder wohl doch dann mal wieder eher vorm Monitor.

Die 24h-Bibliothek

Bei Netzpolitik wird der Heise-Artikel Erste 24-Stunden-RFID-Universitätsbibliothek verdreifacht Besucherzahl kommentiert.

“Ein Viertel der Nutzer arbeite inzwischen nachts zwischen 19 und 9 Uhr”

… und ich dachte, ich wäre eine Nachteule (obwohl 1/4 auf 15 Stunden verteilt ja immer noch nahe legt, dass kaum einer Nachts um 3 sein RFID-Kundenkärtchen zückt).