September 2006

Monthly Archive

Invoke the right feeling

Das ist doch mal ein interessanter Blogeintrag: Motivating others: why “it’s good for you” doesn’t work

Auch der Artikel – Change or Die – auf den dort verwiesen wird ist wirklich interessant, geht er doch sehr gezielt auf meine etwas holprige Frage, wie Leute zu “aktivieren” seien, im letzten Beitrag ein.

Alles in allem könnte man die Frage nach dem “Aktivieren” auch in ein Statement umwandeln, wie es da z.B. im Blog heißt:

[...]Raising awareness of issues is of little value unless people take action.

Letzlich ist dies ja auch eine Frage oder Erfahrung die man (ich) im Studium höufig mache: Wo liegt der Sinn von einem Referat, wenn diese meist `wahrscheinlich nicht einmal das Bewußtsein für das jeweilige Thema schärft, sondern nach 30 Minuten bereits im Scheinerwerbsnirvana – sei angenommen, dass es formal korrekt gewesen ist – verschwindet…? Aber das ist wohl der gegebene Frame… ;)

Guter Start ins Semester Reloaded

Heute war zwar ein reichlich langer Tag mit Seminaren von 10 bis 19:30, aber dafür doch recht positiv stimmend. Eigentlich ist es auch viel zu spät um jetzt noch was zu den Eindrücken des Tages zu sagen, aber ansonsten wird das vor Sonntag – und damit wahrscheinlich endgültig – nichts mehr.

Auf Seminare wie Arbeits-, Studien und Präsentationstechniken und BWL geht ich hier nicht näher ein, außer dass man hier anscheinend recht motivierte und kompetente Referenten vor sich hat.

Getting ‘em to use the tools

Die Headline des Blogeintrags von David Rothman gefällt mir und deswegen übernehme ich sie gleich mal.

Abgesehen von der Frage, wie Bibliothekare/Bibliotheken (mehr) dazu zu bringen wären neuere Informationsmittel einzusetzen, hat mich eben diese Titel-Frage in letzter Zeit auch mehr beschäftigt: Wie kriegt man Leute (Nutzer im engeren Sinne) dazu gebotenen Dienstleistungen, die ihnen einen Mehrwert bieten, auch zu nutzen. Im Grunde bin ich mittlerweile sogar recht sicher, dass dies der oder zumindest ein Kasus Knaxus ist, dem sich Bibliotheken als Dienstleister derzeit und (nach ausgeweiteter Bereitstellung entsprechender Dienste) in Zukunft immer mehr werden stellen müssen.

Die Ansätze von Rothman gefallen mir da schon sehr gut, wobei er sich natürlich in einer Umgebung bewegt, in der der direkte, persönliche Kontakt relativ einfach herzustellen ist. Dennoch scheint mir der Artikel, schon allein seitens der Motivation die aus ihm spricht, wirklich wichtig.

Meine Top 3 Zitate in diesem Artikel wären:

XML-Editoren

Zu dem letzten Eintrag föllt mir noch ein, dass uns als XML-Editor XMLSpy® 2006 Home Edition von Altova empfohlen wurde. Im Vergleich zu den wesentlich umfangreicheren Professional- und Enterprise-Editions, bieten sich aber vielleicht auch Alternativen an, bei denen man sich zudem nicht registrieren muss (sicher, man kann falsch Informationen angeben, aber…).

Eine sehr gute und vollwertige (für die Belange des Seminars allemal) Freeware-Alternative, obwohl nicht gerade der erste oder häufigste Google-Teffer, ist meiner Meinung nach XMLPad v.2.2 von WMHelp. Das Programm hat eine übersichtliche Oberfläche und bietet auch angenehme Features wie die automatische Generierung von DTDs oder Schemes, Tag-Completion, Validation, Transformations (zu HTML) und noch einiges mehr. Well-formedness wird praktischer Weise gleich permanent während der Eingabe geprüft und Fehler werden hervorgehoben – sehr fein für Anfänger. ;)
Bleibt nur zu hoffen, dass es Freeware bleibt.

Guter Start ins neue Semester

Nun schreib ich doch mal wieder etwas ins Blog – sonst findet sich im Moment leider sehr wenig Zeit dafür.

Der Grund ist, dass dieses Semester doch mal sehr positiv gestartet ist und zwar mit drei Tagen Blockunterricht im Seminar XML I – Einführung. Bisher habe ich noch selten (das heißt nicht “nie”) ein so gutes Seminar im Fachbereich erlebt.
Ein wichtiger Faktor dabei ist natürlich der Referent, Prof. Geeb (Homepage), welcher keine (primär) bibliothekarische Ausbildung hat, sondern Professor für Informationstechnologie und Computerlinguistik ist. Obwohl es mich zunächst gewundert hat, dass wir jetzt mit Moodle eine E-Learning-Plattform haben (oder Course Management System), sind dort nur Kurse von Herrn Geeb verzeichnet – scheint doch also auf (r)eine Eigeninitiative zurückzugehen (hoffentlich keine Implikation der Tatsache aus dem letzten Satz ;) ). Großes Lob. Da stellt sich mir natürlich auch die Frage, was eigentlich aus dem (teuren) WebCT-System geworden ist, dass in drei Semestern nur in einem Seminar – welches war das überhaupt – (marginal) genutzt wurde…

INFODATA-eDepot

Infodata-eDepot – Quelle für Schriften aus der Informationswissenschaft. Beitrag gepostet von Searchfactory im Recherchen Blog am 14.09.2006, verfügbar unter: http://recherchenblog.ch/index.php/1270/

Ach ich liebe den Recherchenblog einfach. Das INFODATA-eDepot scheint, zumindest dem ersten groben Eindruck nach, eine wirklich interessante Quelle für “Volltexte elektronischer Dokumente auf dem Gebiet der Informationswissenschaft” zu sein. Unbedingt erschlagen von der Menge wird man jetzt nicht, aber immerhin findet sich doch schon etwas von Professoren aus unserem Fachbereich dort.

Wer allerdings die geniale Idee hatte, die Seite nur für das Logo und das Impressum in ein Frameset zu packen (Seite evtl. mal was kleiner machen)…

Digital Talking Books (DAISY) – ein altes Referat

UPDATE 2008-04-14: Nachdem “Linknotes”, ein Plugin, welches Fußnoten in Wordpress generiert, nicht mehr verwendet wird, habe ich die Verweise angepasst. Nun sollte es auch wieder lesbar sein – wobei die Inhalte mittlerweile ohnehin “leicht” veraltet sind. So sah es aus: alte Version aus dem Archiv.

Vorwort

Nachdem ich heute zum einem auf Weblogs und Journalismus – Fünf Thesen zu einem Missverständnis aufmerksam geworden bin, und mir zum anderen auffiel, dass der Audiobeitrag zu Wikipedia, auf welchen ich verlinkte, zumindest als RealAudio-Stream die Endung *.smil hat, habe ich mich an ein Referat von mir vor über eineinhalb Jahren im ersten Semester (Seminar: Kultur- und Medienmanagement) mit dem Thema Der DAISY-Standard unter Beteiligung der Blindenhörbücherein erinnert. Zumal innerhalb der 4. These auch noch Folgendes zu finden ist:

Um aus einem multimedialen ein hypermediales Web zu machen, fehlt eigentlich nur noch die Möglichkeit, aus einem Audio- oder Videostream heraus oder in einen Audio- oder Videostream hinein zu verlinken. Das W3C, das Normierungskomitee des Web hat hierzu schon lange eine Standard verabschiedet, SMIL, die Synchronized Multimedia Integration Language. Leider wird dieser Standard von den Browserherstellern noch nicht hinreichend unterstützt, um eine weite Verbreitung gefunden zu haben, aber im Zuge der alternativen Web-Clients (wie Organizer oder Handy) ist diese Technik wieder auf dem Vormarsch.

Leider war es ein recht erfolgloser Versuch, die Leute aus meinem Semester (zumindest den größeren Teil), dazu zu bewegen ihre Referate im Forum (kein Link an dieser Stelle, da ohnehin äußerst restriktiver Zugang ;) ) allen anderen verfügbar zu machen. Zumindest für mich, stelle ich erwähntes Referat nochmal hier in diesen Blog, weil es mir an einer Stelle einen guten “Was war? Was ist? Was wird sein?”-Überblick verschafft – hoffe ich. Andererseits ist das Forum natürlich ein abgeschlossenes Habitat, während hier – potentiell – jeder meine außerordentlich Beherrschung der Zeichensetzung und meine stilistische Sicherheit bewundern kann … was soll’s :D

Nachdem ich jetzt mit dem groben Transfer Word zu Wordpress durch bin, hoffe ich, dass ich jetzt nicht völlig durcheinandergekommen bin mit den Footnotes. Ich hoffe aber, dass sie der Übersicht dienlich sind. Neben teil tatsächlich üblen Schnitzern in den Formulierungen, ist mir vor allem aufgefallen, dass doch einige interessante Punkte dabei sind, welche tatsächlich mal nach dieser relativ langen Zeit zu prüfen wären. Ich hoffe, dass ich dafür nochmal etwas mehr Zeit finden werde.

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